Oliver Berger schrieb am 7. April 2009 zuPeople, Reputation Management

Negatives Reputationsmangement bei myON-ID und seine Folgen

myON-ID Team
(das myON-ID Team im Februar 2009 in ihrem Office in München)

Da bin ich mal einen Tag in mehr oder minder offline Aktivitäten wie Konzepte schreiben und so vertieft und dann passiert so etwas: myON-ID trennt sich auf Twitter von @pixelsebi und tritt damit eine Diskussion los, die Twitter alsbald verlässt und in diversen Blogs Einzug hält. So schreiben sowohl Bernhard Jodeleit als auch Mike Schnoor darüber in ihren Blogs und distanzieren sich zum Teil deutlich von der Art und Weise, wie die Trennung von einem Mitarbeiter hier kommuniziert wird.

Screenshot myON-ID Oliver Berger

Als Konsequenz werde auch ich gleich meinen myON-ID Account löschen, wenn sich bewahrheitet, dass Sebastian dort nicht mehr arbeitet und auf diese Art und Weise mit einer Trennung umgegangen wird.

Nach der offiziellen Stellungnahme des GF Mario Grobholz im myON-ID Blog werde ich zwar noch ein paar Tage abwarten, um vor allem auch Sebastians Stellungnahme zur Trennung von myON-ID zu lesen, komme aber wohl letztlich nicht um die Löschung meines myON-ID Accounts herum.

Im Zusammenhang mit dem Stichwort “Reputationsmanagement” fand ich vor einigen Monaten schon die “Hausmitteilungen” von Nico Lumma (ehem. Media Ventures GmbH) und bald darauf die nahezu 1:1 kopierte Variante von Sven Dietrich (ehem. Qype GmbH) eher grenzwertig, auch wenn diese nicht so einen großen Wirbel ausgelöst haben wie jetzt die Trennung von Sebastian Küpers und myON-ID.

Bleibt also abzuwarten, welche Konsequenzen sowohl für die Plattform, die sich ja dem Reputationsmanagement verschrieben hat, als auch für Sebastian aus dieser Aktion entstehen und vor allem, ob und wenn ja, welchen Kommentar Sebastian dazu -eventuell in seinem eigenen Blog, dem pixelsebi repository- abgeben wird.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

50 Kommentare zu „Negatives Reputationsmangement bei myON-ID und seine Folgen“

  1. Nico sagt:

    was war denn daran grenzwertig? Anderswo werden Massenmails an alle Geschäftspartner geschickt, ich habe da lediglich den Weg über das Blog gewählt.

  2. ml sagt:

    ich finde es auch ok, selbst im blog zu verfassen das man wieder zur verfügung steht als es, naja, mitgeteilt zu bekommen.

  3. Ich glaube, ohne mit Oliver direkt über diesen Vorfall gesprochen zu haben, dass er es nichts gegen eine Veröffentlichung im eigenen Blog hat, sondern dieses auch für angemessen hält.

    Die Grenzwertigkeit liegt meines Ermessens nach in der schlechten Handhabung durch die Firmen und nicht durch die ehemaligen Mitarbeiter.

    Speziell die Mitteilung von Mario Grobholz ist nicht wirklich nett. Vielleicht ist da aber etwas gravierendes vorgefallen.

    Allerdings mag ich das übertriebene Geschwafel, aus dem manche Veränderungsmitteilungen gestrickt sind, nicht wirklich. Auf mich wirkt es lächerlich und unrealistisch.

  4. eine frau sagt:

    ich bin mir ja nicht sicher, ob eine solche reaktion wirklich nur von einem tag in offline aktivitäten herrvorgerufen wird…vielleicht sollte man manchmal nochmal auf die gute alte art der kommunikation zurückgreifen, das sprechen von mensch zu mensch

  5. Hej,

    @eine frau – Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich stimme dir vollkommen zu, dass man erst einmal die herkömmlichen Kommunikationswege beschreiten sollte und den Kontakt von Mensch zu Mensch suchen.

    Was das aber mit dieser Geschichte zu tun hat und insbesondere was die Trennung von Sebastian und myON-ID mit meinem Offline-sein zu tun hat erschließt sich mir nicht. Ich bin weder ursächlich, mittelbar noch sonstwie an dieser Geschichte beteiligt und warte, wie vermutlich viele andere auch, auf die Hintergründe.

    Die Wahrheit hat immer drei Seiten. Meine Seite, deine Seite und die Seite der Wahrheit.

  6. Thorus sagt:

    Jo Nico, Deinen Post fand ich vollkommen in Ordnung.

    Die Adaption von Sven fand ich witzig – (s. z.B. “für Sport > Urlaub” ) entspricht m.E. total seinem Stil, soweit ich ihn aus seinen* Publikationen kenne, und ebenfalls in Ordnung.

    Aber das Ding da von Herrn Grobholz geht gar nicht, muss ich zustimmen. “Falls er mal wieder wo auftaucht.” Geht gar nicht.

  7. Hmmmm … So ganz kann ich die Aufregung nicht wirklich verstehen. Sicherlich ist der Pixelsebi ein netter Kerl aber ich kann mir durchaus mehr als einen Grund vorstellen, warum ein Arbeitgeber es für wichtig erachten könnte, möglichst rasch zu verbreiten, dass man sich von einem Angestellten/Partner getrennt hat – insbesondere, wenn dieser sozusagen das “Gesicht der Firma im Web” war. Da als einzige denkbare Möglichkeit “Nachtreten” zu unterstellen …

    Und, was es an Nico’s Blogbeitrag anläßlich seines Abgangs aus der Ströer-Gruppe auszusetzen gibt, erschließt sich mir noch weniger.

    Irgendwie kommt mir die momentane Aufregung über diese Thematik doch sehr “deutsch” vor. Da kann es einerseits gar nicht genug Transparenz geben und zugleich gilt scheinbar für völlig alltägliche Vorfälle des Geschäftslebens “darüber spricht man nicht” ;-)

  8. Raventhird sagt:

    Jippie: Business-Twitter-Kaffeeklatsch-Mashup.

    Seit wann ist übrigens myON-ID ein Reputationsmanagement-Tool? Als ich mich da das letzte Mal einloggte, konnte man lediglich seine Accounts an einer zentralen Stelle sammeln, aber nichts entfernen, löschen oder ähnliches. Zumindest nicht außerhalb von myON-ID.

  9. [...] iForia.de – Der Blog achinger.com Telagon Sichelputzer Bernhard Jodeleit Blog primus inter pares 13. Stock Digg.com [...]

  10. Nach meinem Blogpost bekam ich über XING eine Nachricht, in der mich Mario Grobholz um ein Telefonat gebeten hatte. Dieser Bitte bin ich mit durchaus gemischten Gefühlen nachgekommen, denn schließlich halte ich auf Sebastian große Stücke und konnte mir nur schwer vorstellen, dass es -zumal ich ja gerade vor kurzem (s.o.) noch bei ihnen im Büro in München war- so gravierende Gründe geben könnte, die ein Unternehmen zu einem solchen Schritt wie den heute von myON-ID vollzogenen veranlassen.

    Mario war deutlich anzumerken, dass ihn die Geschichte mitgenommen hat und er hat auch selbst gesagt, dass der Weg, jemanden quasi öffentlich (wenn auch nur einer bestimmten Öffentlichkeit gegenüber) per Twitter und Blog anzuprangern, sicher nicht der eleganteste gewesen ist und er für die Zukunft daraus (und aus dem resultierenden Medienecho) seine Learnings für die Zukunft gezogen hat.

    Sehr deutlich ist aber auch rübergekommen, dass es aus Sicht von myON-ID eben doch gravierende Gründe gibt, die öffentliche Bekanntgabe der Trennung auf die geschehene Art und Weise zu vollziehen. Nähere Details kann und möchte ich hier nicht preisgeben, da dies zum einen Interna der Firma myON-ID berührt und zum anderen Mario mir zugesichert hat, sich dazu morgen noch einmal selbst in ihrem Blog zu Wort zu melden und weitere Hintergründe bekanntzugeben.

    Soviel sei aber doch gesagt: Der Spruch “falls er mal wieder irgendwo auftaucht” war in keiner Weise darauf gemünzt, dass man Sebastian eine Zukunft bei einem anderen Unternehmen verbauen wollte oder als Warnung an Dritte gedacht.

    @Sebastian: Ich gehe davon aus, dass du die Diskussion von dort verfolgst, wo du gerade bist und ich möchte dich bitten, dich bei myON-ID zu melden, damit ihr gemeinsam die entstandene Misere einvernehmlich lösen könnt. Gerne biete ich mich auch als (Ver)mittler an und du kannst mich jederzeit anrufen.

  11. Cem Basman sagt:

    Vollkommen unabhängig davon, was die Gründe gewesen sein mögen, die offizielle Stellungnahme des GF im myON-ID Blog ist schlicht sehr schlechter und unwürdiger Stil. Das macht man nicht.

  12. Hannes sagt:

    Die Frage, die sich mir auftut: Was für ein Vorfall rechtfertigt ein Vorgehen, wie der myON-ID, hinter dem die Gesellschaft auch nach massiver Kritik noch steht?

  13. @Cem Wir hatten hier in diesem Blog ja schon einmal eine Diskussion über Dinge, die man “einfach nicht macht”. Ich denke, es gibt für alles auch eine Erklärung, die ein Verhalten zumindest erklärt, wenn es auch nicht zur Rechtfertigung genügt. Das es kein guter Stil war steht völlig ausser Frage.

    @Hannes Das ist eine sehr berechtigte Frage. In meinem ursprgl. Blogpost habe ich ja schon geschrieben, dass ich sehr auf eine Stellungnahme von Sebastian selber gespannt bin und dies bin ich nach wie vor.

    Das ich hier weder irgendwelche Vermutungen äußere oder vertrauliche Inhalte meines Telefonats mit Mario G. wiedergebe ist aber wohl auch verständlich. Ich denke, myON-ID tut gut daran, sich schnellstmöglich zu dieser Angelegenheit öffentlich und möglichst neutral zu äußern und sich dem Dialog oder besser Diskurs zu stellen.

  14. Das ganze ist eine eigenartige Diskussion, die meiner Meinung nach in keiner Weise eine geschriebene und damit dokumentierte Öffentlichkeit verdient. Weder durch den Erstveröffentlicher, noch durch darauf reagierende Blogbeiträge.

    Bereits jetzt ist wohl klar, das es bei dieser Geschichte nur Verlierer geben kann. Schade, aber das muss nicht noch durch zusätzliche Aufmerksamkeit gefüttert werden.

    • Hannes sagt:

      Ich denke den meisten ist es ansich völlig egal, wer namentlich hinter der ganzen Sache steht. Wie so oft in dieser Szene wird das Ergebnis dieses Diskurs ein Präzedenzfall sein.

  15. #myON-ID und ich nehmen Stellung http://is.gd/rhDz #pixelsebi

  16. [...] Oliver Berger hat mit Mario Grobholz gesprochen und bekräftigt, was sich aus dem Kontext einer längeren Online-Abstinenz erahnen ließ: Dass der Satz [...]

  17. crieger sagt:

    @roland Ich glaube diese Aufmerksamkeit ist wichtig. Natürlich für das Unternehmen und auch betroffenen Personen in dem Moment nicht schlecht aber grundsätzlich doch eine Thematik über die man sich in in und vor allem mit der Öffenlichkeit unterhalten sollte.

  18. ute sagt:

    Wunderbar!

    Grobholz ruft alle durch, erzählt allen die Story und jetzt möchte ich mal ernsthaft fragen:

    Möchte irgendeiner in Zukunft bei dem Grobholzschen Tratschverein arbeiten?

    Ein Fehler gemacht und man wird angeprangert…

    Herr Grobholz:
    SIE VERKAUFEN SICH ALS SOCIAL MEDIA EXPERTE?

    Pfffffffffff….

    Herr Grobholz: Sie haben den Arsch nicht in der Hose gehabt, meine Kommentare z veröffentlichen (und andere auch nicht). Sie haben den Arsch nicht in der Hose, eine normale Kommunikation zu betreiben (siehe alleine schon auf ihrem Blog). Sie haben wahrscheinlich auch nicht den Arsch in der Hose gehabt, um mit Sebi normal zu reden.

    Sie sollten sich über Ihren Schreibtisch, über Ihren Esstisch, über Ihr Bett etx ein Plakat hängen: Ich hab mit Online Reputation geschäftlich zu tun, ich bin ein Vorbild.

    Aber vor allem sollten Sie es sich fest in Ihr Hirn hämmern.

    Dennoch hab ich Zweifel, dass Sie so ein Unternehmen VERSTEHEN und LEITEN können.

  19. @crieger Ich stimme dir zu.

    @ute Ehrlich gesagt hatte ich auch kurz überlegt, deinen Kommentar nicht zu veröffentlichen bzw. ihn zu entschärfen – da sich dies aber in keiner Weise mit meinem Verständnis einer offenen, transparenten und ehrlichen Konversation/Kommunikation deckt, habe ich es nicht getan und ihn so freigegeben, wie du ihn geschrieben hast. Klar ist aber auch, dass Kommentare in unserem Blog lediglich die Meinung des Verfassers (oder der Verfasserin) wiedergeben.

    Insgesamt bin ich nach unserem Telefonat, gerade auch nach dem Blogpost von Mario G. im myON-ID Blog, nach wie vor geneigt, mir erst dann ein Urteil (so einem aussenstehenden Betrachter dieser Angelegenheit eines zusteht) zu bilden, wenn ich auch von Sebastian gelesen/gehört habe, wie sich der Sachverhalt darstellt. Die Chance dafür ist groß, denn Sebastian hat sich heute Nacht via Twitter bei mir gemeldet und angekündigt, sich die nächsten Tage mal zu melden. Ich wiederhole daher gerne noch einmal mein Angebot, hier gerne zu vermitteln und mit beiden Seiten zu sprechen, damit eine einvernehmliche Lösung für beide Seiten gefunden und weiterer Schaden abgewendet werden kann.

  20. Hannes sagt:

    Und jetzt die beleidigte Leberwurst spielen…

    “Ich habe heute gelernt, dass unbequeme Tatsachen keinen Platz haben im Web 2.0.” (Mario Grobholz)

    Ich finds armselig.

  21. Ute formuliert es zwar sehr drastisch – inhaltlich aber bringt sie es voll auf den Punkt. Denn es geht nicht darum, was zwischen Sebastian und myON-ID vorgefallen ist. Es geht nicht mal darum, was Sebastian zu der Angelegenheit sagt.

    Sondern es geht nur darum, was und wie myON-ID hier kommuniziert hat. Und die zu beobachtende Art und Weise wäre schon für einen “professionellen Kommunikator” extrem problematisch – für einen Menschen, der für mich als Dienstleistung das Management meiner “(Online) Reputation” übernehmen will, ist es ein absolutes “No Go”, so zu agieren. Von einem solchen Dienstleister erwarte ich Fingerspitzengefühl, Zurückhaltung und Diskretion – und diese Merkmale passen hier meines Erachtens überhaupt nicht.

  22. ute sagt:

    Oliver: Wo wollen Sie denn hin?

    Es geht nicht um Sebi direkt. (Ich mag Sebi von Herzen gerne und würde mich auch für ihn einsetzen, keine Frage)

    In erster Linie geht es um das Verhalten von myonid als Arbeitgeber. Und als VORBILD.

    Kann man das jetzt mal verstehen?!

  23. Sebastian sagt:

    @oliver: was spricht denn dagegen, diesen Kommentar zu veröffentlichen? Ute hat doch offen und ehrlich gesagt, was sie denkt. Transparenter geht es doch fast nicht.

  24. Parkrocker sagt:

    Ich komme ebenfalls nicht mehr aus dem staunen heraus:
    Da telefoniert der GF eines ORM Personalien wild durch die Gegend bei Blogbetreibern, von denen er sich offenbar eine positivere Meinungsbildung erhofft, als sie gestern im Netz zu beobnachten war.
    Konkret muss man sich doch fragen, wie weit er dabei gegangen ist und ggf. ob er ausreichend Kenntnis von einschlägigen Datenschutzvorschriften hat…

  25. Ein befreundetes Pärchen trennt sich öffentlich. Einer verlässt, einer wird verlassen. Nun steht man vor einem Problem – wessen “Freund” möchte man weiter sein?

    Parallelen erkannt? Gehört das in die Öffentlichkeit?
    Ab wann spricht man in diesem Zusammenhang von Boulevard?

  26. Uwe sagt:

    Egal was da passiert ist, so macht man es nicht und es ist allerunterste Schublade, Niveaulos und besitzt den Charakter eines bäuerlichen Haustieres.
    Da gibt es kein Schön-Reden. Ich sc hließe mich Ute voll und ganz an.
    Wenn schon solche Personalien so behandelt werden, will ich nicht wissen, wie Daten Dritter behandelt werden.
    Ich erinnere mich nur allzugern an die Geschichte mit ohne Passwort einloggen… Kompetenz gleich null, der ganze Verein.
    Ich zumindest werde mich niemals dort anmelden und jedem davon abraten…

  27. Nils Hitze sagt:

    @Oliver Sag bitte Bescheid wenn du von Sebastian gehört hast.

  28. [...] dass er nicht mehr da wohnt, wo er es mal getan hat. Update:Anscheinend hat sich Sebastian bei Oliver Berger gemeldet, zumindestens steht es so in den Kommentaren, aber da ich Oliver als ehrlichen Menschen [...]

  29. Sachar sagt:

    Ich weiß viel zu wenig, was bei myON-ID passiert ist, und eigentlich interessiert es mich auch nicht, als dass ich die Vorgänge en detail kritisieren möchte.

    Dass Mitarbeiter ein Unternehmens verlassen, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass sie dort anheuern. Ob man deswegen dort gleich sein Profil löschen soll? Ein Unternehmen ist zwar immer nur so gut wie seine Mitarbeiter, trotzdem sollte das Produkt so gut sein, dass der Weggang eines Mitarbeiters kein Grund für das Löschen eines Profils darstellt.

    Davon abgesehen wage ich zu bezweifeln, dass ein Mediator helfen wird. Die drastische Kommunikation von myON-ID lässt vielmehr den Schluss zu, dass ein guter PRler angebracht wäre. Denn, egal, was zwischen den Beteiligten passiert ist, diese Art der Kommunikation war schlicht unprofessionell und unnötig. Das geht viel stilvoller und sauberer. Wie es Nico einst gemacht hat, fand ich es sehr anständig und respektvoll.

  30. @Ute Wo sie hinwollen kann ich weder dir noch jemand anderem sagen, denn es ist schließlich nicht meine Baustelle.

    Ich schreibe nur meine Meinung. Und hier ist auch die Antwort auf @Sebastians Frage, was degegen spricht, deinen Kommentar hier zu veröffentlichen, zu finden. Es ist unser Blog und wir entscheiden, was hier geschrieben wird bzw. wie etwas geschrieben wird. Andere haben es sehr deutlich genannt und ich begrüsse die scharfe Verurteilung eines völligen Fehlverhaltens in Sachen Kommunikation seitens myON-ID ausdrücklich, denn so etwas geht gar nicht. Ebenso wenig ist es aber mein oder unser Stil, hier laut zu werden (Schreibweise!) oder eine von uns nicht bevorzugte Schreibweise zu verwenden. Natürlich lassen wir fast jeden Kommentar zu, behalten uns aber klar vor, eben auch einige nicht zuzulassen. Dies wird dann der Fall sein, wenn wir der Ansicht sind, dass Sprachgebrauch oder Inhalt unangebracht sind und dafür kann man uns gerne kritisieren, eine Handhabe dafür gibt es aber nicht.

    Alles, was man ausdrücken möchte, kann man auch in gemäßigter Form tun, denn sonst tut man es Mario Grobholz in seiner gestrigen Entgleisung gleich und ist da nicht besser als er.

    @parkrocker Ich bin kein Jurist, konnte aber in meinem Telefonat mit Mario G. keine datenschutzrechtlich bedenklichen Inhalte erkennen, die er mir kommunizieren wollte. Im Gegenteil hat er mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass es hier um interne Belange des Unternehmens ginge, die er nicht an die Öffentlichkeit tragen werde. Insofern waren sie nicht Gegenstand unseres Gesprächs.

    Auch bezweifle ich, dass er in der Gegend herumtelefoniert hat, kann dies aber natürlich nicht ausschließen. Ich glaube nach wie vor, dass myON-ID ein ernsthaftes Interesse daran hat, mit Sebastian ein klärendes Gespräch zu führen und möchte da auch @Sachar in diesem Punkt zum Teil widersprechen: Ein Mediator kann in manchen Fällen durchaus angebracht sein, wenn Fronten verhärtet sind. Aber das ist ja nichts Neues. Ich bleibe bei meiner Meinung und halte mein Angebot gerne aufrecht. Einen guten PR’ler kann man ja in diesem Fall wohl trotzdem gebrauchen.

    @Nils Wenn sich Sebastian wieder melden sollte und möchte, dass die Inhalte unseres Gesprächs oder seiner Nachricht kommuniziert werden, dann werden wir das mit Sicherheit auch tun.

  31. Mirko Lange sagt:

    Warum in Allerherrgottsnamen lenkt Mario Grobholz nicht einfach ein, entschuldigt sich öffentlich für den nich angemessenen Stil und gut ist? JEDE Minute, die er länger wartet, macht es noch schlimmer. Und erst recht Blogposts in denen er sagt, dass alle anderen Unrecht haben.

    Ich finde das wirklich so schade. Denn myON-ID ist eine tolle Idee, und der Schaden bei vielen Meinungsführern ist wirklich groß.Ich habe auch auch wenig Zweifel, dass ein Einlenken durch Mario Grobholz von eben diesen Meinungsführern (zumindets von den meisten) sehr stark anerkannt würde.

    P.S. Mein Kommentar im Blog von gestern ist auch nicht veröffentlicht. Obwohl dieser sehr konstruktiv und “mitfühlend” ist.

  32. Cem Basman sagt:

    Ich habe mir den ominösen Post im myON-ID Blog noch einmal angeschaut. Was stört sind die zwei Begriffe myON-ID “sofortiger Wirkung” und “jegliche Zusammenarbeit”. Sie bringen unnötig die Spitze im Text und deuten auf massive Verärgerung hin. Kein gutes Zeichen für das Management. Sie hätte gelassener reagieren müssen. Das ist oberstes Gebot. In Krisenzeiten sollten immer beide Parteien auch das Gesicht waren können.

    In solchen Fällen, lieber 1-2 Nächte darüber schlafen und den Text firmenintern einer Vertrauensperson zum Gegenlesen geben.

    Etwas besser wäre gewesen: “[Name] übernimmt ab heute bei [Firmenname] die [Aufgabe] und [kleine Ausführung der Aufgabe]. [Ehemaliger Mitarbeiter], der diese Aufgaben bisher betreut hat, verlässt gleichzeitig unser Team und wendet sich eigenen Vorhaben zu.”

    Oder ein ähnlicher Wortlaut im Text. Normalerweise wäre am Ende noch der Dank für die bisherige Zusammenarbeit. Das ist aber im Ermessen des Unternehmens.

  33. Sebastian sagt:

    @Oliverberger
    Im Ernst, du willst also nicht nur Spam raus filtern, sondern den Stil der Unterhaltung prägen? Ganz ehrlich, wenn ich nach dem Kommentieren noch überprüfen muss, ob du meinen Wortlaut verändert hast, weil dir meine Formulierung nicht passt, dann habe ich kein Interesse daran, den Dialog hier weiterzuführen. Da steh ich nicht drauf, und brauch auch keinen “Ver(mittler)”, der mich dazu bringt meine Meinung zu ändern. Wenn ich Agenda-Setting haben will, schreib ich nen Leserbrief an eine Zeitung.

  34. @Sebastian Was soll ich jetzt darauf antworten? Das jeder nur liest, was er möchte? Es liegt doch auf der Hand, dass jeder in seinem eigenen Blog veröffentlicht sehen kann, was er möchte. Oder eben nicht.

    Ich verstehe deine Aufregung über die Sache an sich, aber nicht in dieser Angelegenheit. Wie du sicher auch bemerkt hast, habe ich den Kommentar (natürlich unverändert) freigegeben und auch geschrieben, dies in Zukunft zu tun. Es geht schließlich um Transparenz und da ist eine unveränderte Meinung obligatorisch. Was ich angemahnt habe, weil mir der Stil nicht gefällt, ist der Tonfall. Gepaart mit dem Hinweis, dass ich mir wünsche, dass man sich in diesem mäßigt.

  35. @Cem Gerade bei den von Dir beschriebenen Formulierungen, die recht häufig verwendet werden, würde ich mir gerne ein wenig mehr Ehrlichkeit erwarten.

    Manchmal trennen sich Parteien im Streit, weil eine Partei ziemlichen Mist gebaut hat. Das in einem solchen Fall eine ähnliche Meldung gebracht wird, wie bei einer jahrelangen positiven Zusammenarbeit, finde ich nicht angemessen.

    Zudem ist es fraglich, ob in diesem Fall myON-ID überhaupt solche Information hatte, um diese Formulierung mit Inhalt zu füllen.

  36. Parkrocker sagt:

    Ja, dieses Mimimi-Posting von Mario Grobholz hat die Sache nicht unbedingt entschärft. Schuld sind natürlich die anderen…
    Nach wie vor geht es (zumindest mir) nicht vordergründig um die internen Angelegenheiten von myON-ID, sondern um den Stil von Mario Grobholz. Egal was vorgefallen sein sollte: Seinen Fehltritt mit den beiden Kommentaren im Blog kann er imho nicht wieder ausbügeln.
    Ich warte auch immer noch auf das in den gestrigen Telefonaten angekündigte, erklärende Posting – der Mimimi-Beitrag kann es ja nicht gewesen sein.

  37. Parkrocker sagt:

    Nachtrag:
    Mittlerweile dürfte dem aufmerksamen Leser hier und anderswo klar sein, dass Sebastian wohl auf irgendeine Art und Weise “verschwunden” ist. An seiner Wohnanschrift ist er nicht mehr zu erreichen, etc.
    In dem Zusammenhang wirken die Kommentare eines verbitterten Arbeitsgebers eigentlich erst richtig. ;)

  38. Cem Basman sagt:

    @coffeemick, im Streit ist eine neutrale und sachliche Ausdrucksweise angebracht. Man kann ja gerne im Text ansprechen, dass man unterschiedlicher Ansicht war, wenn es denn ein Grund ist. Es geht nicht darum, dass man übertrieben positiv formuliert, wenn man sauer ist. Sondern etwas Überblick behält und nach vorne schaut.

  39. eine frau sagt:

    hallo leute,
    könnt ihr euch vielleicht alle mal wieder einkriegen? ich finde es ganz furchtbar wie die ganze sache hier breitgetreten wird. auch von denen, die das eigentlich in ihren kommentaren kritisieren, sind selbst nicht besser, wenn sie immer wieder auf der selben tatsache herumreiten. so läuft eine diskussion im kreis und wird, wie man am kommentar einer gewissen ute sehe kann, extrem unsachlich. da ich davon ausgehe, dass es sich hier um erwachsene menschen handelt und nicht um pubertierende teenager kann ich langsam nur noch schmunzeln….
    herr grobholz hat eine stellungnahme dazu abgegeben, die ja wohl alles sagt. es gab missverständnisse und es wurden auch fehler eingeräumt. ich finde es gibt keinen grund hier beschimpfungen, beleidigungen und ähnliches vom stapel zu lassen, vor allem wenn man keinen direkten einblick in die situation hat. das ist noch viel unprofessioneller als alles andere!

  40. eine frau sagt:

    @parkrocker
    er kann seine fehler wohl nicht ausbügeln? er hat wohl ein sehr schweres verbrechen begangen…..albern ist das!!!

    du sagst selbst, dass der herr um den es geht verschwunden ist. schon mal darüber nachgedacht, dass es hier nicht um einen verbitterten arbeitgeber geht, sondern dass da vielleicht anderweitig was schief gelaufen ist….

    wie gesagt. mutmaßungen sind sch….. ich denke die stellungnahme sagt alles aus. es gibt schlimmeres als mal einen uneindeutigen tweed zu senden und wer keine anderen problem hat soll sich eine briefmarkensammlung zulegen…

  41. Erik sagt:

    Und bitte warum will kann Oliver keinen Account bei einer Plattform haben, bei der kein Herr Küpers angestellt ist. Da gibts doch sicher noch mehr Firmen wo der nicht arbeitet…

    B-B-A: Behauptung, Begründung und Ausführung. Mal so als Hilfestellung für einen verständlichere Schreibe.

  42. Robert sagt:

    Irgendwie ist es mal wieder typisch, dass solche Kommunikationspannen von dem Geschäftsführer eines Unternehmens passiert, welches sich bisher auf die Fahnen geschrieben hat, das Thema Reputationsmanagement im Web zu betreiben. Wie kann ich jemanden Ernst nehmen, der folglich selbst einen PR-Gau auslöst. Bin mal gespannt, wie lange sich T-Venture das ganze bei Myonid noch ansieht, bei Holtzbrinck und Ehssan Dariani ging das auch nicht lange gut.

  43. … irgendwie beschleicht mich das unbestimmte Gefühl, dass diese ganze Angelegenheit vor allem deshalb als PR-Gau angesehen/ausgelegt werden kann, weil es ein Dutzend deutsche Blogger als solchen sehen.
    Unabhängig davon … wäre es gegenüber den unmittelbar Beteiligten (also Sebi und der GF von myON-ID) nicht netter, wenn man die ganze Sache nicht so schrecklich hochkochen würde? Was immer genau vorgefallen ist (keiner der Spekulanten weiß das), ich denke die Auseinandersetzung darüber wird den beiden Parteien nicht leichter gemacht, indem man sie mit wilden Spekuationen begleitet und sich zum Richter darüber aufschwingt.

  44. Sebastian sagt:

    @Markus Hochgekocht wurde mE vor allem die schlechte Kommunikation, weniger die menschliche Seite (so was macht man nicht). Und aus Sicht der Kommunikation ist dies ein interessanter Fall.

    @all: Zwei Seiten der Medaille, mindestens: http://www.thelogofactory.com.nyud.net/logo_blog/index.php/stock-logos-copyright-twitter/

  45. Achim sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an alle Verantwortlichen von myON-ID. Selten wurde Glaubwürdigkeit so zielgenau an die Wand gefahren! In meinen Augen habt ihr euch das eigene Grab geschaufelt und werdet, egal was ihr macht, da nicht mehr herauskommen. Wie kann man als Reputationsmanagement die Reputation der eigenen Leute in der Öffentlichkeit ruinieren? Da wirkt jede Entschuldigung wie eine Farce, jeder Versuch die Wogen zu glätten wie ein Schlag ins Gesicht.
    Ich käme mir verraten vor – Herr Küppers sicherlich auch.
    Es ist peinlich, daß angeblich seriöse Dienste eine Big-Brother-Mentalität aufgreifen.
    Ich schwanke zwischen Fassungslosigkeit und Fremdschämen!

Kommentieren

  1. (benötigt)
  2. (benötigt)
  3. XHTML: Sie können folgende Elemente nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Social Software powered by sixgroups.com