Archiv für die Kategorie „Reputation Management“

Katharina Glass schrieb am 7. Oktober 2009 zuReputation Management, User Generated Content

Company vs. Customer – And the Winner Is … YouTube!

Soziale Netze werden von Unternehmen mit wachsender Beliebtheit genutzt, und auch das Social-Media-Tool YouTube gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Konzerne verwenden YouTube, um über neue Entwicklungen zu informieren, für positive PR zu sorgen und in den Köpfen der Konsumenten präsent zu sein. Verständlicherweise, denn laut Sarah Gallagher konnte YouTube mit 14,8 Milliarden gesehenen Videos pro Monat ein Wachstum von 50 Prozent zwischen Januar 2008 und Januar 2009 verzeichnen. Damit ist YouTube eine Plattform, auf der man viele User erreichen und auch das jüngere Publikum ansprechen kann. Es ist ein einfacher Weg: kostengünstig, und auch andere Kommunikationskanäle können dadurch aufgewertet werden.

So startete zum Beispiel das ZDF mit Maybrit Illner im Februar dieses Jahres mit einem eigenen Kanal auf YouTube den Versuch, die jüngeren Zuschauer für ihre Sendung zu begeistern. Ob der Versuch wirklich gelungen ist, ist fragwürdig, denn die eingestellten Zuschauerfragen kommen eher vom älteren Publikum, und die Kommentare beziehen sich eher  auf Maybrit Illner selbst als auf politische Inhalte. Dennoch gewinnt die Sendung durch YouTube an Aufmerksamkeit, denn mit 736 Abonennten und 375 412 Kanalaufrufen erreicht Maybrit Illner auf diesem Weg sicherlich ein anderes Publikum als allein über das Fernsehen.

Ein anderes Beispiel ist Siemens. Siemens unterhält auf YouTube vier verschiedene Kanäle und ist dadurch laut der schwedischen Consultantfirma Hallvarson & Hallvarson europäischer Spitzenreiter in der Präsenz in sozialen Netzwerken. Über YouTube informiert Siemens darüber, wie seine Innovationen in den Bereichen Industrie, Umwelt und Energie sowie Gesundheit eingesetzt werden. Der Verbraucher erhält einen größeren Einblick in das Unternehmen, gleichzeitig kann das Unternehmen auch selbst sein Image aufwerten. Meiner Meinung nach sollte Siemens allerdings auf unangenehme Fragen bzw. Vowürfe wie “Erfahren Sie mehr darüber, wie Siemens-Innovationen Antworten geben auf wichtige Fragen unserer Zeit zu Industrie, Umwelt und Energie sowie Gesundheit. – Wie erklären Sie sich dann die menschenverachtenden Geschäftemacherei mit der Islamischen Republik, bei welchen Sie mit Nokia zusammen der iranischen Regierung Spioniersysteme zur Verfügung stellen? Sie sollten sich schämen” eingehen und nicht unkommentiert lassen, da sonst das Image der Firma darunter leiden kann.

Eine weitere, etwas unkonventionellere Methode, um Aufmerksamkeit durch YouTube zu bekommen, hat  Southwest Airlines gewählt. Das ungewöhnliche Unterhaltungsprogramm der rappenden und singenden Flugbegleiter wird auf Video aufgenommen und in den YouTube-Kanal der Airline online gestellt. Zunächst interessierten sich nicht viele für die Videos, doch mit dem privat eingestellten Video eines rappenden Flugbegleiters steigt das Interesse für den YouTube-Kanal von Southwest Airlines.

Das Video des rappenden Flugbegleiters hat heute über zwei Millionen Aufrufe. Darüber gelangt auch der Business-Kanal des Unternehmens zu mehr Aufmerksamkeit.

Doch nicht nur positive Resonanz kann ein Unternehmen durch YouTube erlangen. Das zeigt zum Beispiel der Fall United Breaks Guitars. Urheber dieses Videos ist Dave Carroll, ein kanadischer Countrysänger. Dave Carroll flog mit United Airlines, als er beobachtete, dass der Frachtservice Gitarren auf das Rollfeld warf. Als er später seine Gitarre zurückbekam, war der Gitarrenhals gebrochen. Spätere Beschwerden bei United Airlines führten zu keinem Erfolg, sodass der Sänger beschloss, einen Song über den Vorfall zu verfassen und bei YouTube online zu stellen.

Das Video hat heute über vier Millionen Views. Diese schlechte PR verursachte einen Kursverlust der Aktie, der die Shareholder schließlich ca. 180 Millionen Dollar kostete. United Airlines erklärte sich daraufhin zu einer Spende in Höhe von 3000 Dollar an das Thelonious Monk Institute of Jazz bereit, was den Schaden aber nicht wirklich verringern konnte.

Diese Fälle zeigen, dass YouTube sicherlich ein machtvolles Instrument ist, um Firmen in einem anderen Licht zu präsentieren. Ob das positiv oder negativ ist, liegt nicht immer unbedingt in der Hand der Unternehmen, dennoch sollte man seine Möglichkeiten nutzen und dieses Tool einsetzen.

Ein interessanten Vortrag zur Verwendung von YouTube für Firmen gibt es von Sarah Gallagher.

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Oliver Berger schrieb am 8. Juli 2009 zuBrand Awareness, People, Reputation Management

Vodafone vs. Perry Rhodan: Unentschieden. Ausgeschieden: Sascha Lobo

1. Akt: Die Vodafone Pressekonferenz in Berlin

Erquickte uns noch vor gerade mal einer Woche diese vielfach wiederholte Nachricht auf Twitter,

“es ist ein….Blog! Der Vodafone Blog hat soeben das Licht der Öffentlichkeit erblickt http://blog.vodafone.de/ #vfblog”,

so kam es heute – zumindest aus meiner Sicht – zum Showdown: die lange, na gut, seit mindestens einer Woche sehnlichst erwartete Pressekonferenz von Vodafone Deutschland, mit u.a. dem von Peter Turi als “Heidi Klum des Online-Business” betitelten @SaschaLobo.

Da waren sie also, “diese neuen Mainstream-Helden aus der Web-Nische” (Zitat Ende). Und haben derbe was einstecken müssen, wenn man mal der Suche nach #vfpk auf Twitter Glauben schenken darf. Die Stimmung ist eindeutig contra, die Kommentare von bissig bis vernichtend. Klar sind auch ein paar positive Stimmen dabei. Unverbesserliche gibt es eben überall.

1. Akt, x. Szene: Abgesang auf Sascha Lobo

Während ich dies schreibe, ist auch eine Umfrage von @conceptionblog,

“Schadet die #Vodafone-Werbung (http://twitpic.com/9o6zo + http://bit.ly/sqr3i) dem Ansehen von @SaschaLobo in der Blogosphäre?”

insgesamt 356 Mal beantwortet worden.

Umfrage zu @SaschaLobo

Ich denke aber, Sascha Lobo, dieser Mainstream-Held der deutschen Internetkultur aus der Webnische, wird seinen roten Kamm auch nach dieser Schmäh wieder aufstellen und unbeschadet, wenn nicht sogar, und dies dann Dank seiner phänomenalen Fähigkeit, mit Wörtern zu spielen, gestärkt aus diesem größtenteils inhaltsleeren Kommunikationsdesaster hervorgehen.

Soviel zu Vodafone und seinen Helden. Heute gab es nämlich noch eine Pressekonferenz, die weit weniger beachtet, dafür aber mit teils sehr spannenden Inhalten aufwarten konnte.

2. Akt: Die Pressekonferenz zum 2.500 Heftroman von Perry Rhodan in Hamburg

Richten wir unser Augenmerk also auf einen wirklichen Helden, der das intergalaktische Universum, Verzeihung, das Perryversum, schon seit Äonen bereist. Oder zumindest seit 1961, als Perry Rhodan nämlich zum ersten Mal als Heftroman veröffentlicht wurde.

Perry Rhodan Projekt Saturn

Heute wurde Band 2.500 im Hamburger East Hotel vorgestellt und das war Grund genug, dafür eine eigene PK einzuberufen. Eingeladen hatte Kollege @Kai_Hirdt von Straub & Linardatos. Etwa zwei Dutzend Gäste, darunter Journalisten, ein Kamerateam(!), Fotografen, Blogger, ein weiterer Twitterati (@Uemit) und ein paar Sci-Fi Fans, waren der Einladung gefolgt und freuten sich über die sehr authentische und menschliche PK mit Frank Borsch (Autor des Jubiläums-Romans 2.500), Klaus N. Frick (Perry Rhodan Chefredakteur) und Volker Oppmann (s.u., Stichwort #iPhone).

Während bei der Vodafone PK knapp 2.000 Kommentare bei Facebook aufliefen, gab es bei Perry Rhodan in der gleichen Zeit keinen einzigen Kommentar. Dafür wurde auch hier fleissig getwittert, wie eine Suche nach #PerryRhodan offenbaren kann. Besonders schön war, dass @Perry_Rhodan höchstpersönlich uns via Hyperfunk auf Twitter die Erlaubnis erteilte, einen ganzen Stapel Perry Rhodan Goodies unter unseren Lesern zu verlosen:

Perry Rhodan auf Twitter

Wie auch schon bei der BoD Kinokarten-Aktion (die übrigens immer noch läuft – also schnell noch mitmachen und kostenfrei ins Kino oder zur Frankfurter Buchmesse!) haben wir uns etwas überlegt, damit ihr in den Besitz dieser coolen Goodies kommen könnt. Doch zuerst einmal möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten, worum es überhaupt geht.

2. Akt, 2. Szene: Die Verlosung

Perry Rhodan #01

Für einen besseren Überblick haben wir alles einmal fotografiert und in einem Perry Rhodan flickr Album abgelegt. Dort findet ihr:

  • Perry Rhodan Hörbuch 12: Die Macht aus der Tiefe
  • Perry Rhodan Silber Edition 18: Hornschrecken
  • Perry Rhodan Silber Edition 19: Das zweite Imperium
  • Perry Rhodan The Adventure – Das Computerspiel auf PC DVD
  • Die Trilogie EASTSIDE von Perry Rhodan
  • 3 x 1 Perry Rhodan Schlüsselband

Gewinnen könnt ihr, wenn ihr bis zur Veröffentlichung von Band 2.500 am 17.07.09 einen Blogpost schreibt und diesen Artikel von uns bei euch im Post verlinkt.

Thematisch sollte es um mindestens einen dieser Aspekte gehen,

  • was euch mit Perry Rhodan verbindet,
  • was ihr von den Social Media Aktivitäten von Perry Rhodan haltet (der jetzt übrigens auch jeden Tag als @Perry_Rhodan bis zu sieben Tweets absetzen will)
  • oder warum ihr unbedingt eines dieser coolen Goodies gewinnen wollt.

Wünsche können gerne geäußert werden, es entscheidet jedoch das Los! Sollte es mehr Backlinks als Gewinne geben, fragen wir natürlich gerne noch mal bei Perry nach, vielleicht geht da ja noch was?

A propos. Da geht noch was. Oben genannter Volker Oppmann hat noch ein weiteres Goodie, welches ihr dann bekommen könnt, wenn ihr diesen Text bis zum 13.07.09 twittert (einfach auf den Link klicken):

“Ich will die #PerryRhodan iPhone App von @textunesberlin gewinnen. Siehe http://tr.im/Lobo_vs_Perry @13stock”

Seine Firma textunes hat für Perry Rhodan die erste iPhone App in Deutschland mit In-App-Purchase entwickelt und verschenkt diese 5 x an iPhone-Besitzer, noch bevor sie offiziell verfügbar ist! Mitmachen sollten hier am besten nur iPhone-Besitzer. Gibt es mehr als fünf Tweets entscheidet auch hier am 13.07.09 das Los.

Kurz vor Schluss, und um die Zeit bis zur Veröffentlichung zu überbrücken, hier die Leseprobe zum Heftroman von Perry Rhodan Band 2.500 als PDF.

Mein persönliches Fazit: Es ist nicht schlimm, einem Helden wie Perry Rhodan unterlegen zu sein, aber gut, ihn auf seiner Seite zu wissen.

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Oliver Berger schrieb am 7. April 2009 zuPeople, Reputation Management

Negatives Reputationsmangement bei myON-ID und seine Folgen

myON-ID Team
(das myON-ID Team im Februar 2009 in ihrem Office in München)

Da bin ich mal einen Tag in mehr oder minder offline Aktivitäten wie Konzepte schreiben und so vertieft und dann passiert so etwas: myON-ID trennt sich auf Twitter von @pixelsebi und tritt damit eine Diskussion los, die Twitter alsbald verlässt und in diversen Blogs Einzug hält. So schreiben sowohl Bernhard Jodeleit als auch Mike Schnoor darüber in ihren Blogs und distanzieren sich zum Teil deutlich von der Art und Weise, wie die Trennung von einem Mitarbeiter hier kommuniziert wird.

Screenshot myON-ID Oliver Berger

Als Konsequenz werde auch ich gleich meinen myON-ID Account löschen, wenn sich bewahrheitet, dass Sebastian dort nicht mehr arbeitet und auf diese Art und Weise mit einer Trennung umgegangen wird.

Nach der offiziellen Stellungnahme des GF Mario Grobholz im myON-ID Blog werde ich zwar noch ein paar Tage abwarten, um vor allem auch Sebastians Stellungnahme zur Trennung von myON-ID zu lesen, komme aber wohl letztlich nicht um die Löschung meines myON-ID Accounts herum.

Im Zusammenhang mit dem Stichwort “Reputationsmanagement” fand ich vor einigen Monaten schon die “Hausmitteilungen” von Nico Lumma (ehem. Media Ventures GmbH) und bald darauf die nahezu 1:1 kopierte Variante von Sven Dietrich (ehem. Qype GmbH) eher grenzwertig, auch wenn diese nicht so einen großen Wirbel ausgelöst haben wie jetzt die Trennung von Sebastian Küpers und myON-ID.

Bleibt also abzuwarten, welche Konsequenzen sowohl für die Plattform, die sich ja dem Reputationsmanagement verschrieben hat, als auch für Sebastian aus dieser Aktion entstehen und vor allem, ob und wenn ja, welchen Kommentar Sebastian dazu -eventuell in seinem eigenen Blog, dem pixelsebi repository- abgeben wird.

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Michael Nordmeyer schrieb am 3. Februar 2009 zuBrand Awareness, Microblogging, Reputation Management

Die Deutsche Bahn übt sich im Mediendesaster

Mancher würde sogar sagen, die Bahn braucht das nicht zu üben, sondern gehört zu den Meistern des PR-GAUs. Jetzt weitet die Deutsche Bahn ihre “Fähigkeiten” auch auf die neuen Medien aus.

Heute hat die Bahn Markus Beckedahl, den Netzpolitik-Blogger, abgemahnt. Das hat sich mittlerweile sogar zum Spiegel herumgesprochen. Immerhin.

Ihm wird im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines internen Memos zur Späh-Affäre des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (!) an die Deutsche Bahn vorgeworfen, Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen auf sittenwidrige Art und Weise begangen zu haben und fordertverweist auf einen möglichen Schadensersatzanspruch. So ist zumindest die Sicht der Deutschen Bahn, wie sie es ausführlich im Abmahnschreiben darlegt.

Nun ist die Bahn wohl gewöhnt, dass sie als Goliath mit juristischen Drohgebärden schnell ihr Ziel erreichen kann. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass die Bahn ein so hohes Risiko eingeht, da Abmahnungen gerne von Bloggern veröffentlicht werden. Zum einen, um Hilfe und Ratschläge zu bekommen, da es auch Voll-Juristen unter den Lesern eines Blogs gibt. Zum andern, da die Abmahnung meistens den abgemahnten Beitrag nur noch signifikanter werden lässt.

In diesem Fall lenkt die Bahn die Aufmerksamkeit nur auf das Dokument, welches sie eigentlich aus dem Verkehr ziehen wollten.

Auf Twitter wurde die Nachricht durch Re-Tweeten in wohl die letzten Winkel des (trendbewussten) deutschen Internets verbreitet.

Die Deutsche Bahn hat jetzt mit Sicherheit eines erreicht: Die Nachrichten-aktive Internet-Gemeinde verbündet sich implizit durch Berichterstattung und entsprechende Verlinkung zu diesem Thema, was die gesamte Bespitzelungsgeschichte der Bahn nur noch bei Google und anderen kleinen Helferlein zementiert und damit viel höher bewertet.

Das hat äußerst unschöne Auswirkungen auf die Reputation der Bahn und dessen Vorsitzenden, Hartmut Mehdorn. Und die Bahn sollte alles tun, um ihre Reputation zu steigern.

Für eine Reputationssteigerung eignet sich Social Media vortrefflich. Aber falsch angepackt steht man im Vorhof zur Hölle ist der Schaden immens. Ein im Sinne streng öffentliches Medium wie ein Blog will eben Öffentlichkeit. Der veröffentlichte Beitrag kann zwar wieder zurückgenommen werden, wurde aber durch Caching, Suchmaschinen-Benachrichtigungen und RSS-Feeds schon vervielfacht. Ein Zurück ist selten möglich.

Social Media funktioniert nicht hierarchisch. Das sollte sich eigentlich mal in die Hierachien der Unternehmen herum sprechen.

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Oliver Berger schrieb am 11. Januar 2009 zuEvents, Reputation Management

Social Web – Chance oder Gefahr? Podiumsdiskussion an der MHMK Stuttgart

Social Web - Chance oder Gefahr?

Die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) in Stuttgart hat mich eingeladen, am 21. Januar 2009 an einer Podiumsdiskussion zur Frage, “Social Web – Chance oder Gefahr?” im Römerkastell in Stuttgart als Referent teilzunehmen. Da habe ich natürlich zugesagt.

Ich werde ganz klar die Linie vertreten, dass ich im Social Web mehr Chancen als Gefahren sehe. Letztlich ist es aber eine Frage der Medienkompetenz der User, die uns eine Antwort auf diese Frage bescheren wird. Und da darf ein gesunder Zweifel durchaus angebracht sein.

In jedem Fall ist es wichtig, beide Aspekte zu beleuchten und in die öffentliche Diskussion zu bringen, denn unabhängig davon, ob man eher die Chancen be- und ergreift, die sich durch moderne Web 2.0 Technologien und einen hohen Grad an Vernetzung bieten oder in erster Linie Risiken durch eben die genannten Faktoren sieht: je mehr Medienkompetenz die Nutzer von Social Networks erwerben, desto eher können sie verantwortungsvoll mit den ihnen zur Verfügung gestellten Technologien umgehen und sich und andere durch ein Mindestmaß an Reputationsmanagement schützen.

Die Runde, in der die Fragestellung diskutiert wird, verspricht durchaus interessant zu werden:

  • Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Studiengangleiter Medienmanagement, MHMK München und Geschäftsführer Unternehmensberatung Future Directions, München
  • Dr. Wolfgang Gushurst, Redaktionsleiter SWR, DASDING
  • Oliver Gassner, Blogger und Inhaber von carpe.com
  • Thomas Rathgeb, Kommunikationswissenschaftler bei der Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (LFK)
  • Roland Weber, Geschäftsführer Stuttgart Internet Regional GmbH
  • Marc Esslinger, Marketing Manager, Fudder

Die Moderation übernimmt der Studiengangleiter Medienmanagement MHMK Stuttgart, Prof. Dr. Thomas Döbler.

Der Studiengang Medienmanagement, PR und Kommunikation der MHMK Stuttgart hat eine qualitative Studie vorgelegt, die Grundlage der Diskussion sein wird. In dieser Studie wird das Informations- und Kommunikationsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersucht.

Die Veranstaltung ist für Besucher kostenlos, beginnt um 17.00 Uhr und klingt ab 19.30 Uhr mit einem Imbiss und Networking aus.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist via XING möglich. Weitere Informationen bietet auch die von den Studierenden der MHMK erstellte Infosite unter http://www.mhmk-events.de.

Wer der Diskussion nicht vor Ort folgen kann, kann sie auch über den Twitteraccount der MHMK verfolgen. Natürlich wird auch der 13. Stock twittern.

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