Artikel-Tags: „@13Stock“

Sebastian Baumer schrieb am 3. Juni 2010 zuNews, Tools

13 Highlight-Apps für das iPad

Eine Woche iPad und kein bisschen langweilig: Eine subjektive Auswahl der besten, sinnvollsten und unterhaltsamsten Anwendungen für Apples neues Gerät.

1. iWork – Pages, Numbers und Keynote (je 7,99€)

Es tippt sich nicht ganz einfach auf der Glasfläche, nach einiger Zeit aber hat man den Dreh raus – zum Arbeiten unverzichtbar, aber ärgerlicherweise nicht vorinstalliert und dazu recht teuer: Die iWork-Palette von Apple mit dem Textverarbeitungsprogramm Pages, der Tabellenkalkulation Numbers und dem Präsentationstool Keynote muss eigentlich auf jedes iPad. Mit der kompletten Office-Suite lässt sich auf dem Tablet durchaus sehr produktiv tätig sein.

2. Dropbox (Kostenlos)

Wohl das Ärgerlichste an der flachen Kiste: Das iPad hat kein eigenes Dateisystem. Wie also am Besten auf die persönlichen Dokumente zugreifen, die man gerne drauf hätte? Per Dropbox. Die Netzfestplatte lässt sich vom Rechner aus mit Daten befüllen, verbraucht also nicht einmal Speicher auf dem iPad und die App zeigt so gut wie alles in ansehnlicher Form wieder an. Dokumente wie etwa .doc-Files können sogar direkt von dort aus in Pages weiterbearbeitet werden. Unverzichtbar. Wer nur mit pdfs arbeitet und diese komfortabel lesen will, dem sei außerdem Goodreader empfohlen.

3. Autodesk Sketchbook Pro
(5,99€)

Zeichnen auf dem iPad: Zwar gibt es mit Brushes eine weitere und wesentlich populärere Anwendung, die es erlaubt, mit diversen Pinseln und auf verschiedenen Ebenen künstlerisch tätig zu werden, deutlich mächtiger in der Bedienung und im Umfang ist allerdings Sketchbook Pro vom Experten für Designsoftware Autodesk. Sehr durchdacht ist auch, dass die Bilder auf viele verschiedene Weisen gespeichert und exportiert werden können (entweder direkt ins Photoalbum, per Mail als PNG oder PSD mit allen Ebenen und intern in der Galerie). Top.

4. iBooks (Kostenlos)

Als eBook-Reader macht das iPad aufgrund der langen Akkulaufzeit und der gestochen scharfen Darstellung eine außerordentlich gute Figur. Basis des Ganzen ist die Apple-eigene App iBooks mit dem integriertem Store für den Lesenachschub. Bemerkenswert ist vor allen die umfangreiche Klassiker-Bibliothek (auch in deutscher Sprache), die aus dem Fundus des Projekt Gutenberg von Spiegel stammt: Sehr viele richtig gute Bücher wurden neu aufbereitet und können kostenlos heruntergeladen werden. In Sachen Design und Layout aufwendiger sind die neueren Bücher, die allerdings auch richtig ins Geld gehen. Ebenfalls sehenswert: Die Kindle-App von Amazon, die ähnliches bietet.

5. Wikipanion (Kostenlos)

Während die diversen Wikipedia-Apps für den kleinen Bruder des iPads alle ihre Macken und Ungereimtheiten aufweisen, gibt es mit dem Wikipanion eine richtig mächtige Anwendung auf der Basis von Wikipedia. Die Seiten werden übersichtlich dargestellt, man kann in mehreren Sprachen suchen und hat zusätzlich die Möglichkeit, seine Favoriten abzulegen und so das ultimative Lexikon-Feeling auf dem iPad zu vervollständigen. Wünschenwert wäre allerdings, dass es irgendwann in der Zukunft die Möglichkeit gibt, die gesamte Wikipedia auch herunterzuladen, Speicherplatz auf dem iPad ist schließlich nicht mehr so rar wie auf dem iPhone.

6. Marvel Comics
(Kostenlos)

Das iPad ist zum Lesen wie geschaffen und zugleich als Träger für visuelle Medien ideal – die perfekte Kombination, um darauf Comics zu betrachten, zum Beispiel in der App von Marvel Comics, die mit einem sehr innovativen Panel View und Überblendeffekten aus den Bildergeschichten eine ganz neue Erfahrung macht. Intern hat die Anwendung einen eigenen Store, in dem neben einigen kostenlosen Bänden Hefte für 2,99€ runtergeladen werden können. Ärgerlich ist natürlich, dass die Comics auf der Marvel-App logischerweise nur aus eben dem Verlag stammen. Bleibt zu hoffen, dass sich verschiedene Publisher irgendwann zusammenschließen und eine übergreifende Comic-App veröffentlichen.

7. IMDb Filme & TV (Kostenlos)

Welcher Schauspieler hat in welchem Film mitgewirkt, was macht dieser Regisseur sonst noch und wie gut wird der Film bewertet? Die altbekannte Internet Movie-Database als kompakte Version auf dem iPhone macht Schluss mit der Auswahl von schlechten Filmen und ist als Guide für den des nächsten Kauf bei iTunes oder für den anstehenden Kinobesuch eine ziemlich große Hilfe.

8. Korg iElectribe R (7,99€)

Die wohl spannendste Musik-App auf dem iPad, die sich, einen talentierten DJ und eine gute Soundanlage vorausgesetzt, sogar dazu eignet, live eine Party zu unterhalten: Der Korg iElectribe R ist eine digitale Groovebox im Vintage-Look, mit dem man sehr einfach loslegen, die aber auch sehr komplexe Beatlandschaften zaubern kann. Die einfachere Variante, für die man keinerlei musikalische Fähigkeiten mitbringen muss, nennt sich Beatwave. Bei selbiger wird nur mittels Berührungen von verschiedenen Kästchen ein einzigartiger Sound erzeugt.

9. Wired Magazine (3,99€ pro Ausgabe)

Hier dürfen sich die deutschen Verlage, deren zum Teil leider traurig karge (Der Spiegel etwa bietet nur das PDF) oder nicht besonders gut designte (Die Welt-App leidet trotz guter Ansätze an einem grauenhaften Satz und Typo-Darstellungsfehlern) Auftritte noch nicht empfohlen werden können, eine große Scheibe abschneiden. Sogar die (allerdings etwas zu reichhaltige) Werbung in der iPad-Ausgabe des Wired ist zum Teil mit entsprechenden Touch- und Drehfeatures versehen. Ebenfalls sehenswert in Sachen englischsprachige Zeitschriften: Das Advanced Photoshop Magazine.

10. Air Display (7,99€)

Mac OS X und Flash laufen nicht auf dem iPad? Nicht ganz richtig. Die App Air Display verwandelt das iPad in einen zusätzlichen und tragbaren Monitor für jeden Mac. Das beste daran: Die Touchfunktion des iPads bleibt erhalten und die Geräte können auch direkt und nicht nur über dasselbe Wi-Fi-Netz verbunden werden, so dass man sich beispielsweise die Paletten- und Ebenenfenster von Photoshop oder das Dock des Macs direkt neben die Tastatur auf das iPad legen und per Hand bedienen kann.

11. Adobe Ideas 1.0 for iPad (Kostenlos)

Ein kleines Skizzenbuch für schnelle Ideen zum direkten Export per Mail – Adobes erste iPad-App ist zwar längst nicht so umfangreich und mächtig wie die richtigen Zeichenlösungen Autodesk Sketchbook Pro oder Brushes, für die Skizzierung einer kurzen Idee aber deutlich handlicher und dazu noch völlig kostenlos erhältlich. Besonders hervorzuheben: Die Sketches werden als pdf-/Vektorgraphiken exportiert und können so in jeder beliebigen Auflösung wieder geöffnet werden. Die integrierte Undo-Funktion erlaubt zudem, bis zu 50 Schritte wieder rückgängig zu machen.

12. Labyrinth 2 HD (5,99€)

Für den größeren Screen des iPads optimiert und mit diversen neuen Leveln ausgestattet, nutzt der Spieleklassiker Labyrinth 2 HD als eine der wenigen Apps aktiv den Bewegungssensor des iPads. Das altbekannte Ziel des Spieles, eine Kugel durch ein Labyrinth aus Hindernissen und (interaktiven) Elementen zum Ziel zu steuern, funktioniert auch auf dem großen Schirm prächtig. Zum Antesten des Ganzen gibt es übrigens auch eine kostenlose Lite-Version.

13. Smule Magic Piano (0.79€)

Smule ist bekannt für seine innovativen Musikapps auf dem iPhone – wer kennt nicht die Ocarina-App, die das Mobiltelefon in eine benutzbare Flöte verwandelt, bei der man ins Mikrophon pustet? Die Reihe setzt der Hersteller auf dem iPad mit dem Magic Piano fort – eine App, die in verschiedenen Versionen bis hin zum Freestyle-Modus ganz ohne Tasten ein altbekanntes Musikinstrument mal von einer ganz neuen Seite betrachtet.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

Sebastian Baumer schrieb am 31. Mai 2010 zuMicroblogging, News, Online Trends, Social Networks

Prismablick (3): Social Media News und Links der Woche

Montags kurz mal umdrehen und innehalten: Der Prismablick mit den Social Media- und Netzwelt-Links, News und Artikeln der vergangenen Woche.

1. Neue Privacy-Funktionen bei Facebook

Es ist ganz sicher nicht Ilse Aigners Verdienst, dass Mark Zuckerberg in Sachen Privacy bei Facebook zurückrudert: Nachdem es die sich mehr und mehr in Richtung „Public by Default“ bewegende Plattform mit eben der Debatte sogar auf das Cover des Time Magazine geschafft hat, lenkt Facebook ein und implementiert flugs ein paar Vereinfachungen: Mit nur ein paar Klicks kann der Nutzer seine Einstellung kontrollieren und entscheiden, was er mit wem teilt. Konnte man vorher zwar schon, aber jetzt findet auch Otto Normaluser die richtigen Knöpfchen.

2. Google TV angekündigt

Der Suchmaschinengigant expandiert weiter: Nun soll auch das klassische Fernsehen in die Hände von Google kommen. Anfang der letzte Woche stellte man das passende Konzept vor: Google TV soll das Web, zeitversetztes Gucken von Inhalten und die beliebtesten Video-Plattformen nahtlos mit dem gewöhnlichen Fernsehen verschmelzen und so den Spaß bei der Nutzung des großen Fernsehschirms mit dem Komfort bei Netzvideos zusammenführen. Man darf gespannt sein.

3. Apples iPad erreicht Deutschland

In aller Munde bzw. Hände ist seit diesem Freitag Apples neues Wundergadget iPad (zumindest bei denjenigen, die es schnell genug in die Läden geschafft haben um eines der wenigen ausgelieferten Geräte zu ergattern). Artikel zur besten Social Media-Strategie und zu den spannendsten Apps gibt es inzwischen zuhauf. Und sogar Katzen nutzen das Gerät bereits zum Spielen und Musizieren.

4. BVDW: Social Media-Werbung wird 2010 weiter zunehmen

Die Umfrage „Trend in Prozent“ des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft zeigt, dass ganze 80% aller befragten Unternehmen eine auch in diesem Jahr nach oben zeigende Kurve bei ihren Marketings-Budgets im Bereich Social Media beobachten. Wir wollen hoffen, dass man statt „Werbung“ das Geld doch eher in innovative Marketing-Konzepte steckt, die auch Mehrwert für den User haben.

5. Unternehmen in Deutschland fehlen gute Social Media-Konzepte

Passend zum vorherigen Link: In einem sehr interessanten Artikel auf Carta geht Florian Paulus Meyer nicht nur anhand des aktuellen Cases BP der Frage nach, was diverse Firmen eigentlich in den Social Media so treiben und kommt zu dem Schluss, dass die Wirtschaft weiter an zentral gesteuerter Kommunikation festhält und hauptsächlich aus Prestige- und Imagegründen dort ihre Accounts unterhalten.

Bonus: Flowr @13stock

Nachdem wir in der letzten Ausgabe des Social Media Explorer hier über das Kollaborationstool berichteten, kamen wir relativ bald auf den Gedanken, das Tool testweise für einige unserer eigenen Projekte zu nutzen. Und sind bisher sehr zufrieden damit: Flowr wirkt nicht nur in Sachen Handling wie eine Mischung aus Facebook und Twitter, es ist intuitiv zu bedienen und erleichtert in bestimmten Bereichen die interne Kommunikation enorm.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

Sebastian Baumer schrieb am 26. Mai 2010 zuEvents, News

Leinen Los für Social Media: ALDEBARAN und der 13. Stock schließen Kooperation.

Die in Hamburg ansässige ALDEBARAN Marine Research & Broadcast als Crossmedia Agentur für Wissenschaft und Me(e)hr schlägt seit bereits fast 20 Jahren mit ihrem gleichnamigen Forschungsschiff die Brücke zwischen Umweltschutz, Forschung und Medien und wird in Zukunft auch direkt zu den Usern segeln und in die Welt der Social Media eintauchen.

Als Kooperationspartner für den aktiven Dialog und die Zusammenarbeit mit der Netzcommunity wird der 13. Stock ALDEBARAN ab sofort in allen geplanten Aktivitäten und Projekten im Bereich Social Media unterstützen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Partner, dessen Tätigkeit uns auch persönlich am Herzen liegt – schließlich ist uns Nachhaltigkeit (und dazu gehört definitiv die angewandte Umweltforschung im Bereich Meereswissenschaften) in jeder Hinsicht ein zentrales Anliegen.

Meereswettbewerb 2010

Eines der bereits laufenden Projekte der ALDEBARAN ist der Jubiläums-Meereswettbewerb 2010 „Forschen auf See“, der Schülerteams und Klassen aus Hamburg und Niedersachsen die Möglichkeit bietet, ihre eigenen Projekte an Bord des Forschungs- und Medienschiffes durchzuführen und der noch bis zum 8. Juni verlängert wird. Der Wettbewerb in diesem Jahr steht dabei ganz im Zeichen des „Internationalen Jahres der Biodiversität“.

Die ALDEBARAN Marine Research & Broadcast ist bislang im Netz unter aldebaran.org zu finden, demnächst aber auch auf den gängigen Plattformen und Kanälen.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

Sebastian Baumer schrieb am 17. Mai 2010 zuNews

Prismablick (2): Social Media Links und News der Woche

Neue Woche, neue Rückschau: Der Prismablick mit den Social Media- und Netzwelt-Links, News und Artikeln der vergangenen Woche.

1. Social Media Revolution 2 – Socialnomics mit neuen Zahlen

Auf der Basis des Buches „Socialnomics“ von Erik Qualman erschien in dieser Woche eine aktualisierte Version des sehr häufig zitierten Social Media Revolution-Videos mit sehr beeindruckenden neuen Zahlen und Fakten rund um die Welt der Social Media, dem „biggest shift since the industrial revolution“.

2. #Next10 – „Game Changer“ in Berlin?



Zum ersten Mal in Berlin statt Hamburg fand die Business-Netzkonferenz Next unter dem Motto „Game Changer“ statt. Ein ziemlich vernichtendes Fazit zur Veranstaltung zog im Anschluss Thomas Knüwer auf seinem Blog Indiskretion Ehrensache, Felix Schwenzel hat Kritik und konstruktive Anmerkungen auf wirres.net festgehalten.

3. Jeff Jarvis – „Confusing A Public With THE Public“

Während die Diskussion um Facebook und Privatspähre weite Kreise zog, einige sogar den Quit Facebook-Day ausriefen und manche erklärten, warum sie ihren Account lieber behalten, blieb einer ganz sachlich: Jeff Jarvis zeigte recht eindrucksvoll, was das eigentliche Problem an der Sache ist und was Facebook nicht begreift: „Sharing is not publishing“.

4. Der DENIC-Fail und das kurzzeitige Ende des deutschen Internets

Am Mittwoch war es soweit: Nur noch Chuck Norris war in der Lage, einen großen Teil der .de-Domains aufzurufen, die meisten anderen bekamen einen Vorgeschmack darauf, wie sich Netzsperren tatsächlich anfühlen könnten: Ein Problem mit den Nameservern der DENIC sorgte dafür, dass es für Stunden so schien, als ob sämtliche deutschen Seiten im Nichts verschwunden wären.

5. Twitter-Follow-Bug und Business-Center

Und ein zweiter großer Fail der Woche: Nachdem am Montag bekannt wurde, dass man für einige Zeit mit dem einfachen „Accept [Name]“-Befehl jedermann dazu zwingen konnte, dem eigenen Account zu folgen, setzte Twitter kurzzeitig alle Accounts zurück auf 0 Followings und 0 Follower. Ein paar wirklich wichtige Neuigkeiten gab es aber bei dem Microblogging-Giganten auch zu vermelden: Das neue Business-Center für Unternehmensaccounts startete in dieser Woche in die Beta-Phase.

Bonus: Die Grillparty @13stock

Außerdem in dieser Woche: Die Follower- und Fan-Grillparty des 13. Stock. Einige Bilder von dem Event gibt es inzwischen auf unserer Facebook-Page zu finden, es werden hoffentlich im Laufe der Woche noch mehr. Auf diesem Wege auch hier noch einmal Danke an die vielen Gäste, die im Verlauf des Abends vorbeiguckten.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

Oliver Berger schrieb am 3. April 2010 zuEvents, News, Recommended Reading

Startschuss zum WanderCamp 2010

Vor wenigen Wochen traf sich eine Gruppe von Webenthusiasten und diskutierte im Rahmen eines anderen BarCamps in Köln über das Wandern in freier Natur. Das Leben im digitalen Zeitalter zwischen dem festen Arbeitsplatz und dem mobilen Pendant mit iPhone und Laptop im Handgepäck bedeutet letztendlich auch einen Verzicht auf Entspannung und ein wenig Lebensqualität. Als kleine Gruppe waren wir von der Idee begeistert, uns für einige wenige Tage von dem Rest der digitalen Welt abzuschotten und dennoch aktiven Wissensaustausch mit Spaß und Interesse zu verbinden. In weiterführenden Gesprächen kamen wir als diese interessierte Gruppe auf die Idee, ein WanderCamp für andere Webenthusiasten und Social Medianer zu konzipieren und den Event eigenständig zu organisieren. In der letzten Woche konkretisierte sich das Interesse am WanderCamp, so dass wir uns entschieden, endlich Gas zu geben!

Wir freuen uns daher sehr, heute den ersten Startschuss zur weiteren Planung für das erste “WanderCamp 2010″ zu veröffentlichen. Nicht ohne Grund lautet unser Leitmotto für das WanderCamp auch “Entschleunigung 2.0 – Social Media war noch nie so offline“.

Die Organisation des WanderCamp 2010 erfolgt zentral durch Oliver Berger (@OliverBerger), Mike Schnoor (@sichelputzer), Anne Grabs (@annellchen) und das Team vom 13. Stock (@13stock). Weitere potentielle Mithelfer heißen wir herzlich willkommen.

Die Herausforderung besteht nun in der Planung bis zur eigentlichen Durchführung. Wir setzen ganz im Sinne von Social Media auf die Kollaboration und Interaktion mit allen potentiellen Teilnehmern. Wir laden Euch ein, gemeinsam am WanderCamp 2010 zu arbeiten und eure Ideen einzureichen. Dazu haben wir eine Facebook-Fanpage ins Leben gerufen, die in Kürze neben dem üblichen Informationsstreaming um einige Features wie auch das Diskussionsforum erweitert wird. Ein konkreter Termin für das WanderCamp 2010 steht noch nicht fest, aber der Event soll selbstverständlich bei einem wärmeren und besseren Wetter stattfinden, so dass wir den Frühsommer des Jahres bereits im Auge behalten. Nicht zu kalt, aber auch nicht zu heiß.

Dafür suchen wir ebenfalls nach potentiellen Locations in ausgewählten, möglichst zentral liegenden Wanderregionen in Deutschland, z.B. Eifel, Bergisches Land, Harz, Thüringer Wald. Dazu zählen auch Wanderrouten, die verschiedene Schwierigkeitsgrade für Anfänger und fortgeschritte Wanderer entsprechende Anreize geben. Für Vorschläge sind wir sehr offen. Vielen Dank bereits an Christian Schmitz für erste konkrete Ideen für die Eifel-Region.

Die Inhalte des zweitägigen Events möchten wir gerne mit den Teilnehmern gestalten. Ganz offline geht natürlich nicht, aber wir hoffen auf einen gewissen Verzicht seitens der Teilnehmer. Mögliche Themen umfassen: Geocaching-Elemente, GPS-Navigation, Foursquare und Gowalla, Tourguides, Wanderexperten, Wildness-Survival-Tipps, Schnitzen, Bogenschießen, Wanderausrüstung und selbstverständlich Grillen unter freiem Himmel mit saftigen Steaks und frischem Stockbrot.

Wie ihr sehen könnt, ist ein Konzept wie das WanderCamp 2010 nicht ohne Kosten umsetzbar. Für das WanderCamp 2010 suchen wir ab sofort Sponsoren, die uns und die Teilnehmer bei diesem Event unterstützen wollen. Die genauen Details zum Sponsoring werden wir in Kürze bekannt geben, darunter z.B. Busfahrt, Hostel/Hotel/Campingplatz, Catering, Ausrüstung. Selbstverständlich sind alle Ideen, die wir hier zusammengefasst haben, nur der erste Ansatz.

Zum Abschluss die Short-Facts noch einmal auf einen Blick:

Worum geht es?

Wir planen ein Wochenende im Sinne der Netzkultur – aber nicht mit dem Laptop oder MacBook im Gepäck. Wir gehen an die frische Luft mit Wanderstiefeln, wetterfester Kleidung, Rucksack und einem knallharten Wissensaustausch von morgens bis abends über das Wandern, Berge, Seen, Pflanzen, Tiere und das Überleben in der Wildnis.

Wer macht mit?

Jeder, der Lust auf Wandern hat und sich dabei für zwei Tage anderen Themen und Fragen widmen möchte, die er sonst im Alltag ausblenden muss.

Wo finde ich weitere Infos?

Bleibt immer auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten bei Twitter: twitter.com/WanderCamp

Wie mache ich mit?

Gestaltet das WanderCamp über Facebook selbst mit: bit.ly/WanderCamp

Wie lauten die Hashtags?

#WanderCamp oder #WC2010

Wo finde ich das WanderCamp-Logo zum Download?

Das Logo basiert auf dem BarCamp-Logo von SpreadBarCamp und ist unter CC-Lizenz, NC SA 3.0 verwendbar.

Hier gibt es das WanderCamp-Logo als PSD, AI und EPS. Als JPG ist das Logo bei flickr zu finden.

Wer organisiert alles?

Das WanderCamp ist ein gemeinsames Projekt von: Oliver Berger (@OliverBerger), Mike Schnoor (@sichelputzer), Anne Grabs (@annellchen) und dem Team vom 13. Stock (@13stock).

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr

Sebastian Baumer schrieb am 30. März 2010 zuNews

Es tut sich was im Dreizehnten.

Willkommen im 13. Stock. Sie haben ihr Ziel erreicht.

Es kommt auch vor den Kulissen wieder Leben in unseren Social Media-Think Tank in Hamburg: Wir haben in der letzten Woche endlich unsere schon lange existierende Facebook-Page auf public gestellt, die mit inzwischen über 300 Supportern (“Fans” ist kein schönes Wort – das denkt neuerdings übrigens auch Facebook) schon ganz ordentlich vorgelegt hat, unserem Twitter-Account frisches Leben eingehaucht und arbeiten hinter den Kulissen daran, auch unsere Webseite grundlegend neu zu gestalten. Ein kleines Sneak-Preview seht ihr hier:

Daneben sind wir natürlich fleissig dabei, neue Ideen auszutüfteln, mit denen wir euch, unseren Lesern, Fans, Freunden und Followern mehr bieten können, als nur das, was ihr auf unseren Accounts findet. Denn Online ist natürlich nur der Anfang, der persönliche Kontakt und Veranstaltungen auch im wahren Leben sind uns genau so wichtig wie dafür zu sorgen, dass ihr von uns und unseren Partnern ausschließlich hochwertige und handgemachte Inhalte bekommt. Social Media ist keine Einbahnstraße, in der jeder nur seinen Content pusht, und RSS-Bots und Tweetspam will niemand mehr sehen, es geht darum, Ideen auch in der Wirklichkeit zur realisieren, gute Inhalte zu liefern und mit den Menschen in einen Dialog zu treten.

Ein weiteres Projekt, an dem wir derzeit arbeiten, ist die Betreuung von St. Pauli – Das Kiez-Magazin für JDB Media. Nach einem How-To-Workshop im 13. Stock konnte deren eigene Facebook-Page in der letzten Woche ebenfalls sehr erfolgreich starten, der dazu gehörige Twitter-Account @kiezmag liefert Infos und News rund um Hamburg, das Heft und das Viertel und das aktuelle, komplett neu gestaltete Heft ist inzwischen am Kiosk eingetroffen.

Passend zu unserer Lieblingszahl verschenken wir deswegen auch 13 Mal eben jene, fast 100 Seiten starke Ausgabe von St. Pauli – Das Kiez-Magazin. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist einen kleinen Kommentar (mit echter Mailadresse, damit wir euch kontaktieren können) unter diesem Beitrag hinterlassen und hoffen, dass ihr unter den 13 von uns zufällig Auserwählten landet. Beeilung ist angesagt, denn die Hefte wandern spätestens Anfang nächster Woche zur Post.

Beitrag empfehlen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Technorati
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • MisterWong.DE
  • Google Bookmarks
  • Posterous
  • Tumblr