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Katharina Glass schrieb am 29. Juni 2009 zuEvents

remix 09 – Online meets Classic

Wie berichtet fand am 12. und 13. Juni fand das remixcamp im Museum für Hamburgische Geschichte statt. Das Konzept der Konferenz war, dass sowohl Fachleute der klassischen Werbung auf Internetexperten treffen um sich so miteinander zu vernetzen und Erfahrungswerte auszutauschen. Eine meiner Meinung nach sehr schöne Idee. Und wie man an den regen Diskussionen während der Slots merken konnte, bestand auch viel Rede- und Informationsbedarf. Gesponsert wurde die remix 09 unter anderem von IBM, BoD und Groves.

Der Ablauf der Konferenz war nicht wie auf einer klassischen Konferenz, sondern es fanden sowohl Diskussionsrunden als auch Podiumsdiskussionen, Open Slots und klassische Vorträge mit anschließender Diskussion statt. Dadurch war die Konferenz sehr lebendig und interaktiv, und auch für die Vortragenden selber war es sicher spannend, Feedback von einem so gemischten Publikum zu bekommen.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Grußwort von Roland Kühl-v. Puttkamer, worauf die erste und wie ich finde spannendste Diskussion mit Bernd M. Michael, Gregor Stemmle und Dr. Stefan Tweraser folgte. Thema der Diskussion war “Share Economy, Collaborative Marketing, Radical Individualism – Markenführung im Spannungsfeld zwischen Klassik und Online, Stabilität und Individualisierung, Kontrolle und Partizipation”. Das Thema Markenführung begleitete nahezu alle Sessions und kam in den Diskussionen immer wieder auf.

Auch in dem Open Slot von Tapio Liller im Wintergarten des Hamburger Museums ging es um das Verhältnis von Mensch zu Marke und ob man die klassischen 4 Marketing Ps –  Price, Product, Promotion und Place – durch vier neue Ps – People, Product, Participation und Passion – ersetzen müsste. Auch diese These führte wieder zu einer angeregten Diskussion, für die die vorgesehene Zeit von einer Stunde fast zu kurz war und wahrscheinlich auch noch viele Standpunkte ungesagt blieben.

Alles in allem fand ich die Konferenz vor allem vom Konzept als auch vom Publikum sehr interessant. Leider war der Großteil der Teilnehmer doch aus dem Onlinebereich, wodurch viele Diskussionen in diese Richtungen gingen und eine Sichtweise aus dem klassischen PR oder Werbung etwas zu kurz kam.