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Michael Nordmeyer schrieb am 13. Juni 2009 zuEvents

remix 2009: Online Meets Classic. Tag Eins.

Dieses Wochenende findet die remix09 in Hamburg statt. Praktisch für uns als Hamburger. Das Motto: Online Meets Classic.

Location

Die Konferenz-Location ist das Museum für Hamburgische Geschichte, welches einen sehr schönen Rahmen für dieses Event aufspannt. Speziell der Innenhof ist ein Traum. Überspannt von einem Glasdach, welches sich hervorragend in die Architektur des historischen Gebäudes einfügt und trotzdem ein hervorragendes Raumklima ermöglicht. Deswegen haben die Architekten für diese Glanzleistung den “Mies-van-der-Rohe-Preis” bekommen. Fotos davon befinden sich wie immer in unserem Flickr-Album zur #remix09.

Apropos remix. Die Konferenzinhalte. Einen guten Überblick über die Befindlichkeiten und Einschätzungen der Inhalte liefert wie immer Twitter. Neben der offiziellen Twitterwall der remix hilft die Twittersuche weiter. Beide sollten identische Ergebnisse liefern. Nur die Twittersuche liefert auch alle Tweets der Vergangenheit, während die Twitterwall nur eine Handvoll Tweets zeigt.

Auf der Homepage der remix finden sich Livestreams der Sessions und Panels im Hauptsaal, die hoffentlich im weiteren Verlauf der Konferenz auch archiviert und online gestellt werden.

Panels und Sessions des ersten Tages

Das Startpanel mit dem Thema “Share Economy, Collaborative Marketing, Radical Individualism” war recht interessant, da teilweise auch selbstkritische Worte gefallen sind, was leider nicht immer zu erwarten ist. Speziell Bernd M. Michael hat mit seiner von mir frei wiedergegebenen These:

“Der größte strategische Fehler der Verlage ist die Gratisökonomie der Angebote. Ihr wart zu ‘fett’ und glaubtet, Euer Geschäftsmodell würde ewig funktionieren.”

einen interessanten Punkt formuliert, den wahrscheinlich jeder kennt, aber der den Teilnehmern aus der Klassik selten öffentlich vorgehalten wird. Zumindest nicht als strategischer Fehler.

Ansonsten glitt die Argumentation der Klassik wieder in das typische “Amateure/Professionelle”-Getue ab, was an der Realität vorbei geht, und insbesondere die Aufmerksamkeitsökonomie des Internets außer Acht lässt. Es ist ja so einfach.

Sehr interessant hingegen war der Vortrag von Claudia Sommer von Greenpeace, die über “GreenAction” referierte, eine Communityplattform, welche Grassroot-Aktionisten ein Bühne und ein Sprachrohr geben soll, um Mitstreiter zu finden und Aktion zu publizieren.

Wie eigentlich immer sind die Gespräche mit den Konferenzteilnehmer neben den Sessions das wahre Gold der Konferenz. Aber ich wiederhole mich.

Ich bin gespannt, was der zweite Tag der remix bringen wird.

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