schrieb am 7. April 2009 zuPeople, Reputation Management
Negatives Reputationsmangement bei myON-ID und seine Folgen

(das myON-ID Team im Februar 2009 in ihrem Office in München)
Da bin ich mal einen Tag in mehr oder minder offline Aktivitäten wie Konzepte schreiben und so vertieft und dann passiert so etwas: myON-ID trennt sich auf Twitter von @pixelsebi und tritt damit eine Diskussion los, die Twitter alsbald verlässt und in diversen Blogs Einzug hält. So schreiben sowohl Bernhard Jodeleit als auch Mike Schnoor darüber in ihren Blogs und distanzieren sich zum Teil deutlich von der Art und Weise, wie die Trennung von einem Mitarbeiter hier kommuniziert wird.
Als Konsequenz werde auch ich gleich meinen myON-ID Account löschen, wenn sich bewahrheitet, dass Sebastian dort nicht mehr arbeitet und auf diese Art und Weise mit einer Trennung umgegangen wird.
Nach der offiziellen Stellungnahme des GF Mario Grobholz im myON-ID Blog werde ich zwar noch ein paar Tage abwarten, um vor allem auch Sebastians Stellungnahme zur Trennung von myON-ID zu lesen, komme aber wohl letztlich nicht um die Löschung meines myON-ID Accounts herum.
Im Zusammenhang mit dem Stichwort “Reputationsmanagement” fand ich vor einigen Monaten schon die “Hausmitteilungen” von Nico Lumma (ehem. Media Ventures GmbH) und bald darauf die nahezu 1:1 kopierte Variante von Sven Dietrich (ehem. Qype GmbH) eher grenzwertig, auch wenn diese nicht so einen großen Wirbel ausgelöst haben wie jetzt die Trennung von Sebastian Küpers und myON-ID.
Bleibt also abzuwarten, welche Konsequenzen sowohl für die Plattform, die sich ja dem Reputationsmanagement verschrieben hat, als auch für Sebastian aus dieser Aktion entstehen und vor allem, ob und wenn ja, welchen Kommentar Sebastian dazu -eventuell in seinem eigenen Blog, dem pixelsebi repository- abgeben wird.



