schrieb am 3. April 2009 zuEvents
Eine Beobachtung von der re:publica’09
Der Vormittag findet wieder im Friedrichstadtpalast, der Nachmittag in der Kalkscheune. Anders gesagt bedeutet dies, dass es keine parallelen Sessions gibt. Für mich aber leider auch keine interessanten, nachdem die grandiose Session über “Social Media in the Mideast” gleich frühmorgens lief.
So dachte ich.
Stimmt aber nicht ganz.
Warum? – Nun, auf dem optisch schönen und eigentlich gut gemachten gedruckten Sessionplan stehen nicht die Namen der Vortragenden. Sehr unglücklich. Das Ergebnis ist, dass mir Vorträge vom Thema her total uninteressant vorkommen, obwohl die Sprecher sehr bekannt und interessant sind. In diesem Fall war es Cory Doctorow.
Wow! Was für einen Einfluss können bekannte Namen auf die Wahrnehmung von Vorträgen haben. Erst Flop, dann Top. Es würde mich interessieren, wie die Teilnahmen bei Vorträgen wären, bei denen entweder nur der Name auf dem Plan stehen würde, aber nicht das Thema, oder umgekehrt. Und wie die Kommentare der Teilnehmer bei der Sessionauswahl an der Sessionwall o.ä. wären.


