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Sebastian Baumer schrieb am 3. April 2010 zuBrand Awareness, Business 2.0, Microblogging, Social Networks, Word of Mouth Marketing

Hohes Markenvertrauen in sozialen Netzwerken

Frische Zahlen zum anhaltenden Social Networking-Boom lieferte heute eMarketer, die sich auf eine Studie von InSites Consulting beziehen: Demnach nutzten im Januar 2010 unglaubliche 940 Millionen Menschen weltweit eines oder mehrere Social Networks. Die häufigste Verwendungsart ist natürlich der private Austausch von Nachrichten oder Informationen, die in sehr vielen Fällen aber auch mit Empfehlungen von Produkten oder Dienstleistungen einhergehen.

Interessant wird die Studie vor allem an der Stelle, an der die User gefragt wurden, welchen Quellen sie innerhalb von sozialen Netzwerken vertrauen, wenn es um Informationen über Marken, Produkte und Dienstleistungen geht:

Dass an erster Stelle die eigenen Freunde bzw. die Käufer, also das klassische Word of mouth steht, ist sicherlich nicht verwunderlich. Absurd hingegen scheint der nur knapp dahinter folgende zweite Platz in der Liste: Demnach vertrauen 32% der User auf einer Social Networking-Seite den Meldungen einer Marke oder eines Unternehmens selbst. Was auf den ersten Blick ziemlich unglaubwürdig wirkt, wird klar, wenn man bedenkt, dass es sich bei denjenigen, die die Accounts der Marke abonnieren oder bewusst aufrufen, um schon im Vorfeld Interessierte handelt, die, sofern sie dort auf brauchbaren Content stoßen bzw. diesen mittels regelmäßiger, für sie interessanter Inhalte, News oder Links in ihren Feed geliefert bekommen, offenbar ein sehr hohes Markenvertrauen entwickeln.

Die Zahlen, die nicht weniger als eine mehr als vier Mal höhere Glaubwürdigkeit von unternehmenseigenen Meldungen im Vergleich zu Journalisten (!) innerhalb von Social Media zu belegen scheinen, sind jedenfalls ein sehr gewichtiges Argument dafür, als Unternehmen verschiedene dieser Kanäle zu benutzen, ungeachtet eines nicht direkt messbaren ROI von Social Media-Aktivitäten. Nirgendwo sonst als in der Umgebung, in der sich die User mit ihren Freunden vernetzen, kann man als Marke, eine entsprechende qualitative Pflege der eigenen Accounts und gute Ideen für einen Mehrwertcontent für den User vorausgesetzt, ein so hohes Kundenvertrauen gewinnen. Und dass die Menschen es durchaus zu schätzen wissen, wenn sich Marken in ihre heimische Umgebung begeben, sofern sie sich dort entsprechend zu verhalten wissen, belegt die Studie gleich mit: So sind „Brands“ nach musikalischen Acts und Prominenten diejenige Gruppe, die am meisten Anhänger sammeln können:

Michael Nordmeyer schrieb am 13. Januar 2009 zuSocial Networks

Unsere Livecommunity oder: “Was macht die komische Leiste dort oben?”

Wir haben jetzt eine Livecommunity von sixgroups. Das ist die dunkle Leiste über dem Blog.

Eine Livecommunity erweitert die eigene Website um Community-Funktionen. Z.B. werden aktuell online befindliche User angezeigt, die miteinander chatten oder kurze Nachrichten schreiben können. Gleichzeitig werden automatisch Information von anderen Diensten wie z.B. Videos von youtube oder Bilder von flickr, die anhand von Schlüsselworten ausgewählt werden, im Livestream der Community angezeigt.

Livecommunities von sixgroups sind kostenlos und können mit wirklich geringem Aufwand (etwas Copy & Paste) in eigene Seiten integriert werden. Aber nicht nur in eine, sondern in viele. Der Administrator der Livecommunity bestimmt, auf welchen Partnerseiten diese in Absprache mit den Partnern erscheinen soll oder nicht.

Somit hat die eigene Community über die eigene Website hinaus bestand. Das wurde z.B. sehr erfolgreich bei der Web2.0 Expo 2008 von O’Reilly in Berlin oder New York praktiziert. Diese hätten wir auch integrieren können, so dies denn O’Reilly gefallen hätte.

Wie bei jeder Community wird ein Account bei der Community-Plattform (hier sixgroups) benötigt. Sobald es diesen gibt, kann jeder Nutzer den Communities seiner Wahl beitreten (hier 13. Stock).

Einfach mal ausprobieren.